Corona-bezogene Informationen:

  1. Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg

  2. Coronaverordnung des Freistaates Bayern

  3. Ultramarin - Geänderte Abläufe in der Marina

  4. YCuT - Corona-bezogene Informationen

fortfolgend aktuellste YCuT-Newsletter obenan


Newsletter 12.05.2020

Schiffsnutzung und Einhaltung Corona Verordnungen sowie Ausstattung der Schiffe mit Flächendesinfektionsmittel

Liebe Mitglieder,

die Nutzung unserer Schiffe kann nun beginnen. Es müssen aber aufgrund der Coronaverordnung des Lande Baden-Württemberg für Baden-Württemberg erhebliche Einschränkungen eingehalten werden. Sollte jemand die Möglichkeit haben, in einen bayrischen Hafen einzulaufen, müsst ihr die Corona Verordnungen des Freistaats Bayern einhalten. Alle Verordnungen können im Internet eingesehen werden. 

Im Wesentlichen sind es die Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften.

Die wesentlichen Beschränkungen sind: 

- Maximal Personen aus zwei Familien oder 2 verschiedenen Haushalten dürfen sich treffen
- im öffentlichen Raum ist die Personenzahl auf 5 Personen begrenzt
- im privaten Raum gilt die Grenze von 5 Personen nicht für direkte Familenangehörige und nun auch nicht für Geschwister und deren Nachkommen. 
- Abstandsregeln und
- Hygienevorschriften 
 
Diese müssen im Hafen eingehalten werden, da Verstöße mit Bußgeldern geahndet werden können.

Bei Personen aus zwei Familien oder zwei Haushalten sollte daher auch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes erfolgen.

Morgen werden wir daher eine persönliche Erklärung des Schiffsverantwortlichen, das für die Nutzung des Schiffes im Plan eingetragen ist, auf die Homepage stellen. Diese persönliche Erklärung muss mit der Unterschrift des betreffenden Mitglieds vor Beginn der Nzutzung in der Geschäftsstelle eingeangen sein. Andernfalls wird die Nutzung bis zum Vorliegen der Erklärung vom Vorstand untersagt werden.

Unsere Mitglieder tragen mit ihrem Verhalten die Verantwortng für den gesamten Yachtclub im Verhältnis zu den anderen Hafennutzern, den Hafenbetreibern, Behörden und nicht zuletzt ganz konkret auch für die gesetzlichen Vertreter, also den Vorstand des Vereins.

Verstöße gegen die Verordnungen der Landesregierung B-W oder anderer Behörden werden mit Bußgeldern geahndet, gegebenfalls auch mit anderen Maßnahmen gegen den Yachtclub. 

Wir Vorstandsmitglieder sind über die Folgen der notwendigen Einschränkungen auch nicht glücklich, aber bei deren Einhaltung gibt es nichts zu diekutierenden. Diese müssen zum Wohle für uns alle beachtet und zwingend eingehalten werden.

Dazu gehört auch die Hygiene auf dem Schiff und im Hafen. Dazu verweisen wir auf folgende nachstehende Mitteilung des Hafenbetreibers Meichle + Mohr vom heutigen Tage auf der Homepage:

 

Nach der Änderung der Corona-VO gab es noch einige offene Fragen. Im Folgenden die Auffassung des Landratsamtes Bodenseekreis:

 

-Die Bootsbesitzer dürfen ihre Boote zu Freizeitzwecken nutzen und den See befahren
-Das Verweilen auf den Booten ist gestattet
-Arbeiten am Boot dürfen durch die Bootsbesitzer ausgeführt werden
-Übernachtungen auf dem Boot im Hafen sind z.B. dann erlaubt, wenn die Bootsbesitzer autark sind, d.h. eine eigene Sanitäreinrichtung im Boot vorhanden ist. Die Sanitärräume in der Marina bleiben geschlossen. 
-Weiterhin gelten auch auf Booten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Aufgrund der Grenzschließungen noch nicht möglich ist das Anlaufen von Häfen in Österreich und der Schweiz
-Der Parkplatz ist wieder geöffnet und die Dauerparkkarten sind versandt worden


Wir bitten Sie auch beim Aufenthalt in der Marina die geltenden Abstands- und Versammlungsregeln einzuhalten. Beim Betreten des Fachmarktes ist ein Mund/Naseschutz zu tragen.


Alle unsere Schiffe erfüllen die Voraussetzungen. Sofern jemand die öffentlichen Toiletten benutzen will, kann die Person das von uns auf jedem Schiff deponierte Flächendesinfektionsmittel verwenden. Es muss nur auf die betreffende Fläche aufgesprüht werden und verflüchtigt sich von selbst. Die Sprühflasche muss aber für die anderen Crewmitglieder und insbesondere auch nachfolgende Mitglieder wieder auf das Schiff zurück gebracht werden. Beim Ende der Nutzung, bei Bedarf auch während der Nutzung, müssen die typischen benutzen Gegenstände oder Flächen ebenfalls desinfiziert werden, z.B. Handläufe, Tische, Armaturen, Winchkurbeln, Pinne oder Steuerrad u.a.  Es darf nicht auf Acryl- oder Plexiglas eingesetzt werden.

Wenn wir alle  Regeln und Vorsichtsmaßnahmen einhalten, kann dies doch noch eine gute Saison für alle Mitglieder werden, sei es in Ausbildung oder Nutzung unserer Schiffe.

Wir alle haben dies selbst in der Hand! Für uns, den Yachtclub und alle Mitglieder! Zeigen wir, dass wir es alle wollen und auch alle können!

Der Nutzungsplan wird nun heute auch wieder online gestellt werden. Daniel Gebühr hat in den Pfingsferien auch die Wochenblocks aufgelöst, sodass unsere Schiffe auch kürzere Zeiträume genutzt werden können.

Beste Grüße und bleibt gesund!

Jürgen Hülß
(Vorsitzender)


Newsletter 08.05.2020

Ultramarin Marina ab 11.05.2020 mit Einschränkungen wieder geöffnet!

Liebe Mitglieder, 

die Zeit der Sperrung der Ultramarin Marina läuft am 10.05.2020 ab. Ab 11.05.2020 ist der Hafen mit Einschränkungen wieder geöffnet.

Folgende Meldung auf der Homepage von Meichle + Mohr lässt uns aufatmen:

(Update 07.05.2020)
Laut Landesregierung dürfen die Sportboothäfen ab dem 11.05.2020 wieder öffnen. Das bedeutet für unsere Marina:
-Sie dürfen ab dem 11.05.2020 auf Ihrem Boot verweilen und aus dem Hafen auslaufen
-Die Sanitäranlagen bleiben geschlossen bis die Corona-VO das Öffnen zulässt
-Die öffentlichen Toiletten am Waschhaus West, beim Hafenmeisterbüro und unter der Rampe zum Parkdeck sind jedoch geöffnet und werden gewissenhaft gereinigt
-Die Parkplätze sind ab 11.05.2020 wieder in Betrieb, die Dauerparkausweise werden zeitnah zugesandt


Es ist noch nicht alles gut, da die Sanitärräume so lange nicht geöffnet sind, bis auch die der Campingplätze geöffnet werden. Das wird möglicherweise ab Anfang Juni der Fall sein. Es gibt aber insoweit noch keine klare Entscheidung.

Wir können aber unsere Schiffe wieder nutzen, d. h. den Hafen verlassen und zu unserem Liegeplatz auch zurückkehren, segeln oder unter Maschine über den See fahren. Der Besuch fremder Häfen hängt aber davon ab, ob es die jeweiligen Häfen zulassen. Die Schweizer Häfen sind für Gäste aktuell noch gesperrt. Für Österreich habe ich keine gesicherte Information.

Die Gastronomie ist noch nicht oder nur eingeschränkt geöffnet. Es ist allenfalls eine Außenbewirtschaft, also Terrassen, zulässig. Ob die sanitären Einrichtungen dort genutzt werden können, konnte ich noch nicht klären.

Als Vorstand fängt für uns aber nun die Planung an, da wir die Interessen aller Mitglieder gleichermaßen berücksichtigen müssen, seien es die Mitglieder, die bereits gechartert haben, oder die neuen Mitglieder, die Ausbildung machen wollen und/oder Einweisungen auf die Schiffe benötigen. Daher müssen wir im Vorstand nun Maßnahmen durhführen, die uns keinen Spaß bereiten, aber eine verlässliche Planung mit Sicherheit für die Mitglieder, sei es hinsichtlich der Nutzung der Schiffe, aber auch der Gesundheitsvorsorge und Hygiene, Ausbildung und Nutzung ermöglichen. Es wurde auch bereits eine Maßnahme vorgenommen, weitere müssen noch durchgeführt werden.

1. Charterplan offline

Eine Charterbuchung ist aktuell nicht möglich. Um sicher zu stellen, dass z.B. keine Schiffe für Termine gechartert werden, die wir für die Praxisausbidung Segeln oder Einweisungen benötigen, wurde der Charterplan bis voraussichtlich kommenden Montag offline gestellt. Wir informieren, wann er wieder online ist.

2. Einräumen der Schiffe

Alle Schiffe liegen im Wasser, aber nicht alle Schiffe sind bereits eingeräumt und segelfertig. Bis zum 10.05.2020 ist das Betreten der Stege und das Einräumen der Schiffe noch immer untersagt. Für die Teck konnten die Polster, Segel u.a. noch nicht an den See gebracht werden. Dies wird aber in der kommenden Woche alles durchgeführt werden. Die Koordination erfolgt über die Paten und  unseren Takelmeister. Es werden auch noch Arbeiten an den Schiffen erforderlich, die von den Paten erledigt oder organisiert werden.

3. Motorboot 

Am Motorboot sind Schäden am Rumpf entdeckt worden, die vor einer Nutzung und damit auch vor dem Einwassern für die Schulung noch zwingend repariert werden müssen. Auch muss noch eine Motorenwartung durchgeführt und die Frage des Liegeplatzes geklärt werden.

Hier benötigen wir Unterstützung von zuminddest einem Mitglied, das sich mit der Beseitigung von Schäden am Rumpf, Epoxidharz und Gelcoat auskennt. Wer sich insoweit angesprochen fühlt, meldet sich bitte sehr kurzfristig bei unserem Takelmeister Dieter Hafner-Degen. Das Motorboot steht in einer trockenen Halle.

4. Einweisungen

Es gibt Mitglieder, die ein Schiff gechartert, aber noch keine Einweisung haben, weil die sonst immer im April stattfindenden Einweisungen und Skippertrainings, die auch als Einweisung für das genutzte Schiff gelten, der Corona Einschränkungen zum Opfer gefallen sind. Wir bitten diese Mitglieder sich unverzüglich, spätestens bis 10.05.2020 bei uns unter Mitteilung des gecharterten Schiffes zu melden, damit wir Einweisungstermine organisieren und Schiffe dafür reservieren können. Hier benötigen wir aber Flexibilität bei den betreffenden Mitglieder, da wir keine Einzeltermine anbieten können.

5. Hygiene und Coronaschutz

Wir werden eine Erklärung vorbereiten, mit der sich Mitglieder verpflichten bestimmte Regeln bei der Charter einzuhalten wie z.B. die sich aus den Coronaverordnungen des Landes Baden-Württemberg ergeben, gegebenenfalls auch Bayern und Österreich.

Die vor Beginn der Charter zu unterzeichnende und an unsere Geschäftsstelle unter gs@ycut.de zu übersendende Erklärung ist zwingende Chartervoraussetzung. 

Wir bitten und empfehlen aber, dass ihr die Endreinigung durch Geors Yactservice, Inh. Sabine Graf, machen lasst. Die Kosten belaufen sich auf 50,00 € und müssen von dem Mitglied in bar bezahlt werden. Wir werden auf allen Schiffen eine Visitenkarte anbringen. Die Daten sind aber auch in den Bordhandbüchern enthalten. Die endreinigung muss aber möglichst bereits bei Charterbeginn in Auftrag gegeben werden, damit GYS auch das entsprechende Personal und die Termine planen kann. Dies würde uns die größtmögliche Sicherheit geben, dass auch die nachfolgenden Mitglieder ein sauberes Schiff zur Verfügung haben.

Das Corona Risiko bleibt uns noch lange erhalten!

Für alle, die eine Endreinigung selbst durchführen wollen, werden wir je Schiff ein Desinfektionsmittel und Papiertücher  für Tische, Griffe, Handläufe u.a. auf dem jeweiligen Schiff deponieren. Diese sind dann aber auch im Interesse aller Mitglieder und euch selbst zu nutzen, aber bitte auch nur für unsere Schiffe.

Wir werden GYS auch für den Fall der Endreinigung durch das jeweilige Mitglied anhalten, diese Endreinigung bei der Rücknahme des Schiffes in besonderem Maße zu prüfen und gegebenenfalls Nacharbeiten, die dann von unserem Verein dem Mitglied in Rechnung gestellt werdeni, in Auftrg geben.    
Der Vorstand sieht sich in der Pflicht, gesundheitliche Risiken von unseren Mitgliedern abzuwenden oder zu vermeiden. Wir bitten dafür bereits jetzt um Verständnis.

So viel für den Augenblick.

Bitte geht verantwortungsvoll mit unseren Schiffen aber auch hinsichtlich aller Mitglieder und des Vereins um. Nur so können wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Corona Infektionen nicht wieder steigen und gegebenenfalls die Häfen nicht wieder geschlossen und/oder auch die Öffnung der Sanitärräume nicht unnötig verzögert werden. 

Alle Funktionsträger unseres Yachtclubs investieren derzeit immens viel Zeit und tun das in ihren Möglichkeiten Stehende, um gut über die Corona Krise zu kommen. Das geht aber nur, wenn ihr uns dabei uneingeschränkt unterstützt.

In diesem Sinne wünsche ich euch und auch unserem Yachtclub allen eine schöne Saison und immer die sprichwörtliche Handbreit Wasser unter dem Kiel in allen Lebenslagen.

Beste Grüße

Jürgen Hülß
(Vorsitzender) 


P.S. Es darf auch eine Handbreit Sherry in einem Glas sein.


Newsletter 04.05.2020

Stand der neuen Corona Verordnung B-W und Klageandrohung durch Deutschen Segler Verband und Landesseglerverband

Liebe Mitglieder,

die neue Corona Verordnung bringt zumindest bis zum 10.05.2020 keine Neuerungen für uns.

Die Sporthäfen bleiben geschlossen und die Öffnung der Bildungseinrichtungen sind nur für betriebliche Bildung geöönet worden. Letzteres soll dazu dienen, dass staatliche Prüfungen, z.B. Gesellen-, Meisterprüfungen u.a. fristgerecht durchgeführt werden können. Unsere Ausbildung betrifft dies aber leider nicht.

Da auch die Öffnung von Restaurants eventuell frühestens erst für die Zeit nach dem 10.05.2020 erfolgen könnte und Vereinsveranstaltungen bis dahin auch untersagt sind, fällt die nächste geplante Veranstaltung, nämlich das Ansegeln am kommenden Wochende auch aus.  

Die Interessen der Wassersportler in Deutschland hat mit Ausnahme von Berlin bislang keinerlei Interesse oder Rolle gespielt, da es nur um Sport und Freizeit geht.

Das könnte sich vielleicht in naher Zukunft ändern. Der DSV und der LSV haben sich klar positioniert und, angesichts verschiedener erfolgreicher Rechtsstreite, die zur Rechtswidrigkeit und Aufhebung von Einschränkungen führten, Klagen angedroht, falls im Gegensatz zu Österreich und Schweiz die Hafensperrungen beibehalten werden. 

Mehr dazu findet ihr unter folgendem Link:

https://www.yacht.de/aktuell/panorama/hafensperrungen-wegen-corona-in-keinster-weise-angemessen/a124622.html

Es ist ein kleines Licht der Hoffnung auf Ausbildung und Segeltage am Bodensee. Aber die Entscheidung liegt bei den Landesregierungen von Baden-Württemberg für unseren Hafen, aber auch der Landesregierung von Bayern für die bayerischen Häfen oder bei den zuständigen Gerichten.

Wir werden euch auf dem Laufenden halten, wenn sich etwas ergibt. 

Bleibt gesund, alles Gute und beste Grüße
Jürgen Hülß
(Vorsitzender)

 


Newsletter 24.04.2020

Online Petition für die Öffnung der Häfen und Termine

Liebe Mitglieder,

auch nach der letzten Aktualisierung der Corona Verordnung der Landesregierung Baden - Württemberg hat sich zumindest bis 03.05.2020 nichts an der Schließung der Häfen auf der deutschen Seite des Bodensees geändert. Die Häfen bleiben geschlossen, die Schiffe dürfen nicht genutzt werden.

Unser Mitglied Götz Riefer hat mir den nachstehenden Link zu einer Online Petition zur Öffnung der Häfen übersandt, die auf der Homepage der IBN veröffentlicht wurde, aber nicht von der IBN, sondern einer Privatperson ausgeht, übermittelt. 
Hier aktuell eine Möglichkeit sich an einer Online Petition zu beteiligen

 https://www.ibn-online.de/artikel/mobile/5001Sollte jemand

Sofern ihr bereit seid und Interesse habt, diese Petition zu unterstützen, nutzt bitte den Link zu ibn-online
Kurz noch etwas zu den Terminen, z.B. Einweisungen.
Auf unserer Homepage findet ihr bei den Terminen einen Bereich zu den Corona bedingten Einschränkungen oder Änderungen.
Aufgrund der Schließung des Hafens, auch des Verbots von Vereinsveranstaltungen und der sonstigen Bildungseirichtungen sowie der Kontaktverbote, bzw. -einschränkungen können wir derzeit keine Einweisungen und auch keine Schulungen durchführen. Wir könnten das Abstandsgebot auch nicht einhalten.
Sobald wir die Möglichkeit sehen, die Ausbildung oder auch die Einweisungen durchzuführen, werden wir neue Termine abstimmen und euch mitteilen.
Einzelne Theorieausbildungsteile könnten vielleicht online, z.B. über ZOOM, bereits gemacht werden. Das werden wir prüfen und für den Fall, dass die diesjährigen Auszubildenden damit einverstanden wären, dies konkreter überlegen und auch die technischen Möglichkeiten testen. Themen wie Navigation wären dafür aber nicht geeignet. Wir sind daher im Vorstand selbst noch unschlüssig, ob wir auf diese Weise eventuell den Zeitdruck etwas minimieren können, wenn dann wieder alles offen ist. Wir müssten anhande der Präsentationen auch prüfen, welche Teile überhaupt grundlegend dafür geeignet wären. Da ist also noch alles offen. Alle Auszubildenden dieses Jahres können sich ja Gedanken machen, ob dies überhaupt für sie in Betrcht kommt und ein kurzes Statement an andreas@haas-owen.de oder gs@ycut.de senden 
Ziel des Vorstands ist, alle Ausbilungen bis zum Ende der Saison durchzuführen. Da werden wir alles daran setzen, dies im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zu machen.

Bleibt gesund und habt bitte Geduld. Es liegt nicht in unserer Hand, wann wir wieder auf das Wasser dürfen.
Beste Grüße
Jürgen Hülß
(Vorsitzender)       


Newletter vom 16.04.2020

Einwassern von Schiffen durch Privatpersonen nun zulässig

Liebe Mitglieder,
folgender Hinweis findet sich auf der Homepage unseres Hafenbetreibers: 

Geänderte Abläufe in der Marina

 (Update 14.04.2020)
die Landesregierung hat die Corona-Verordnung fortgeschrieben und darin u.a. bei § 4 (Schließung von Einrichtungen) Absatz I Ziffer 5a für Sportboothäfen aufgenommen. § 4 Absatz I Ziffer 5a der aktuellen Verordnung lautet:

 „Sportboothäfen, soweit nicht die Benutzung zur unaufschiebbaren Sicherung der Boote vor Verlust oder Beschädigung, zum Ein- und Auswassern, zur Aufrechterhaltung der beruflichen Bootsnutzung (z.B. Berufsfischerei) oder zur Ausübung beruflicher Tätigkeiten auf dem Gelände (z.B. Bootsarbeiten durch Gewerbetreibende) erforderlich ist“

 Sportboothäfen werden nun explizit als gesperrte Einrichtungen aufgeführt, entsprechend  der bisher schon im Bodenseekreis gehandhabten Praxis. Neu ist jedoch, dass nun auch Privatpersonen ihre Boote selbst ein- oder auswassern können, sofern die Abstands und Ansammlungsvorgaben eingehalten werden. Die freizeitmäßige Nutzung der Boote aus den Sporthäfen heraus ist jedoch weiterhin nicht erlaubt.

Selbst diese Einschränkung ist aber noch mit dem Vermerk versehen, dass der Betrieb bis zum 19.04.2020 in der neuen Form befristet ist.
Ich vermute aber, dass insoweit noch eine Anpassung kommen wird, die Beschränkung ab 20.04.2020 nicht ersatzlos wegfallen wird. Das bleibt abzuwarten.
Für uns bedeutet dies aber, dass wir ab sofort in der Lage wären, unsere Schiffe für die Saison fertig zu machen.
Es dürfen aber keine Personenansammlungen entstehen. Um auf der sicheren Seite zu sein müssten sich je Schiff 2 nicht verwandte und nicht im gleichen Haushalt befindliche Mitglieder finden, die in Oberboihingen den Inhalt der Gitterbox eines Schiffes abholen und sich nur um dieses eine Schiff kümmern, mit anderen Mitgliedern auch nicht zusammenstehen oder sichgegenseitig aushelfen. 
Die Schiffe liegen mit Ausnahme der Limburg alle im Wasser, Die Limburg steht zur Durchführung einer größeren Reparaur an der Welle bei HL Schiffstechnik auf dem Hof. Sobald diese im Wasser und am Liegeplatz liegt, bekommen wir Bescheid. Dann könnte auch diese für die Saison fertig gemacht werden. b
Die anderen Schiffe könnten aber nach dem aktuellen Stand fertig gemacht werden.
Sollten sich spontan zwei Mitgleder zusammenfinden, die über ein Fahrzeug mit größerem Kofferraum verfügen, und einen sonnigen Tag im Hafen verbringen wollen, dann würde wir uns sehr über eine schnelle Meldung freuen. Wenn jemand auch alleine die Bestückung eines Schiffes übernehmen würde, freut sich der Vorstand auch.
Wegen des Zugangs zur Halle und damit den Gitterboxen übernimmt Hartmut Kristandt die Koordination. Ihr erreicht ihn wie folgt:
Stellvertretender Vorstand

Hartmut Kristandt

Mobil: 0151/65154720
hartmut.kristandt@ycut.de

Bitte stimmt euch auch mit dem jeweiligen Paten ab. Die Telefonnummern findet ihr bei dem jeweiligen Schiff auf der Homepage.
Jedes Schiff das fertig zur Nutzung ist, glättet die Sorgenfalten des Vorstands erheblich uns lässt uns positiver in die Zukunft achauen und planen.  

Kurz ein Wort zur Ausbildung:
Ausbildung auf den Schiffen ist derzeit noch nicht möglich. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Verordnung der Landesregierung ab dem 20.04.2020 eventuell abgeändert und der Termin z.B. auf Anfang Mai oder später abgeändert wird.
Wir werden uns aber auch hierum kümmern, auch um einen Prüfungstermn für die SRC KursteilnehmerInnen.
Sobald wir eine wesentliche Änderung nachvollziehen können, werden wir dies wieder als Newsletter mitteilen.
Bleibt bitte gesund und beste Grüße
Jürgen Hülß
(Vorsitzender)


Newsletter 29.03.2020

Ausbildung, Segeln, Einweisungen, Trainings - alles ruht auch weiterhin!

Liebe Mitglieder,

alles war vorbereitet und organisiert. Der SRC Kurs wurde gehalten, die Prüfung wurde abgesagt und dann die bislang schlechteste Nachricht kurz vor dem Einwassern:

Der Hafen ist geschlossen, die Stege dürfen nicht betreten werden, mindestens bis zum 19.04.2020. Die Landesregierung sieht alle Häfen als Sportanlage an und setzt diese mit Turnhallen oder Sportplätzen gleich. Deren Nutzung und Betrieb ist bis mindestens 19.04.2020 komplett untersagt. Selbst das Einwassern, also Fertigmachen der Schiffe, dass für dieses Wochenende geplant war, musste ausfallen. An Ausbildung auf dem Motorboot oder den Segelschiffen ist bis mindestens 19.04.2020 nicht zu denken, alle Einweisungen und auch die Skippertrainings fallen erst einmal aus.

Ob sich angesichts der Gleichstellung der Häfen mit Turnhallen ab dem 20.04.2020 etwas ändern wird, ist völlig offen.

Bitte schaut immer wieder auf die Homepage bei den Terminen. Wir werden uns im Vorstand regelmäßig im Wege von Videokonferenzen austauschen und prüfen, was nach dem aktuellen Stand der rechtlichen Lage möglich ist. 

Andreas Haas ist aktiv dabei, möglichst kurzfristig einen Termin für die SRC Prüfung zu bekommen. 

Den 09.05.2020 für die Motorbootprüfung werden wir mit größter Sicherheit nicht halten können, weil wir es nicht schaffen werden, die Theorieabende und vor allem die Praxisausbildung bis dahin bis zur Prüfungsreife durchzuführen. Wir haben uns im Vorstand als Vorsorge für unsere Ausbilder auch entschieden, Ausbilder mit erhöhtem Infektionsrisiko wegen des Alters, etwaiger Vorerkrankungen oder reduziertem Immunsystem auch dann nicht bei der Ausbildung einzusetzen, wenn die Häfen wieder geöffnet werden. Die Ansteckungsgefahr in den jeweiligen Häfen bleibt als Risiko noch lange präsent.

Ungeachtet dessen versuchen wir aber alle Ausbildungen im Laufe der Saison durchzuführen. Dazu werden wir vermutlich weitere Ausbilder benötigen, um unsere langjährigen und erfahrenen Ausbilder, bei denen wir wegen des erhöhten Erkrankungsrisikos von einer Ausbildungstätigkeiten absehen, dieses Jahr zu ersetzen.

Wenn wir die Termine wissen, an denen die Praxisausbildungen erfolgen können, werden wir die Unterstützung durch weitere Mitglieder benötigen. Wer es sich vorstellen könnte dieses Jahr grundsätzlich Motorbootausbildung am Neckar oder Segelausbildung am Bodensee durchzuführen, kann sich bereits jetzt bei Andreas Haas unter andreas.haas@ycut.de zu melden. Damit verpflichtet ihr Euch zu nichts, aber wir haben einen Pool von potenziellen Ausbildern, an die Andreas herantreten und nachragen kann.

Über die Saison am Max-Eyth-See hinsichtlich Jolle und Optis können wir derzeit noch gar keine Aussage machen. Auch das ist völlig offen. Wir hoffen unabhängig von Corona, dass der See nicht erneut wegen Blaualgen geschlossen wird.

Wenn sich erkennbar etwas ändern könnte, stehen wir in den Startlöchern und werden versuchen alles kurzfristig zu organisieren, sind aber in diesem Jahr mehr denn je auf die Unterstützung jeglicher Art von euch Mitgliedern angewiesen. 

Wir im Vorstand werden alles in unseren Möglichkeiten Stehende tun, um die Saison für unseren Yachtclub und seine Mitglieder noch zu retten. Es liegt aber nicht alles in unserer Hand.

Bleibt gesund, habt Geduld, haltet euch an die Verordnungen unserer Landesregierung und unterstützt uns wo es nur geht. Wir brauchen Euch dieses Jahr mehr denn je.

Beste Grüße

Jürgen Hülß
(Vorsitzender)

 
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